
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, der das seit 2022 geltende Online Casino Glücksspielgesetz NRW ändern soll, wobei die Anpassungen Regeln für private Anbieter von Online-Casino-Spielen präzisieren und die Lizenzvergabe erleichtern sollen, während Live-Streaming von Spielen mit Dealern aus stationären Casinos ausdrücklich erlaubt wird.
Im Mai 2026 erfolgte die erste Lesung des Entwurfs, woraufhin der Innenausschuss am 10. Juli 2026 die Annahme empfahl, sodass der Weg für bis zu fünf Dienstleistungslizenzen frei wird und der Lizenzierungsprozess unmittelbar nach Verabschiedung beginnen kann, wobei Beobachter des Marktes auf die damit verbundenen Klarstellungen für Anbieter hinweisen, die Live-Dealer-Spiele aus landbasierten Einrichtungen streamen möchten.
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, bestehende Unklarheiten im Bereich der privaten Anbieter zu beseitigen, indem er detaillierte Vorgaben für das Live-Streaming von Dealer-Spielen aus physischen Casinos schafft und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine effizientere Lizenzvergabe schafft, was laut dem Dokument die Integration solcher Angebote in den regulierten Markt erleichtert, ohne dabei neue Spielformen einzuführen.
Experten des Glücksspielrechts haben festgestellt, dass diese Klarstellungen insbesondere private Betreiber betreffen, die bereits über stationäre Einrichtungen verfügen oder mit solchen kooperieren, während die Begrenzung auf maximal fünf Dienstleistungslizenzen den Wettbewerb in einem kontrollierten Rahmen halten soll und den Übergang von illegalen zu legalen Angeboten unterstützt.
Nach der ersten Lesung im Mai 2026 folgte die Empfehlung des Innenausschusses am 10. Juli 2026, was den Weg für die abschließende Verabschiedung ebnet und den Start des Lizenzierungsverfahrens unmittelbar danach ermöglicht, wobei Interessenten nun die Möglichkeit erhalten, Anträge für die vorgesehenen Lizenzen einzureichen, sobald das Gesetz in Kraft tritt.

Die Landesregierung hat den Entwurf als Gesetzentwurf zur Änderung des Online-Casino-Glücksspielgesetzes eingereicht, um den regulatorischen Rahmen an praktische Entwicklungen anzupassen und private Anbieter in die Lage zu versetzen, ihre Dienste rechtskonform anzubieten, während Live-Streaming-Optionen aus stationären Casinos explizit geregelt werden.
Private Anbieter von Online-Casino-Spielen profitieren von den präzisierten Vorgaben, da diese die bisherigen Interpretationsspielräume reduzieren und eine klare Grundlage für die Beantragung von Lizenzen schaffen, was den Einstieg in den regulierten Markt erleichtert und die Zusammenarbeit mit landbasierten Casinos für Live-Dealer-Angebote ermöglicht, ohne dass zusätzliche Hürden entstehen.
Die Begrenzung auf fünf Dienstleistungslizenzen stellt sicher, dass der Markt nicht übermäßig fragmentiert wird, während die Empfehlung des Innenausschusses vom 10. Juli 2026 signalisiert, dass der Gesetzgebungsprozess zügig voranschreitet und Anbieter sich bereits auf die bevorstehende Lizenzphase vorbereiten können.
Im Fokus stehen die Regelungen zum Live-Streaming von Spielen mit Dealern aus stationären Casinos, die nun eindeutig als zulässig definiert werden, was private Betreiber in die Position versetzt, solche Angebote in ihre Plattformen zu integrieren und damit ein breiteres Spektrum an Spielen anzubieten, während die Lizenzvergabe durch die gesetzlichen Anpassungen vereinfacht wird.
Der Entwurf sieht vor, dass nach der Verabschiedung das Verfahren für die Vergabe der Dienstleistungslizenzen startet, wobei Interessenten die erforderlichen Nachweise erbringen müssen, um eine der begrenzten Lizenzen zu erhalten und somit legal im nordrhein-westfälischen Markt tätig zu werden.
Die geplanten Änderungen am Online Casino Glücksspielgesetz NRW schaffen einen klareren Rahmen für private Anbieter und ermöglichen Live-Streaming aus landbasierten Casinos, wobei der Lizenzprozess für bis zu fünf Anbieter nach der Verabschiedung im Sommer 2026 beginnen soll und damit den regulierten Markt weiter ausbaut.